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22.01.2020

Makerspace für 3D-Druck in Planung

Von Tauberbischofsheim bis Tuttlingen: An insgesamt 16 Medienzentren im Land werden sogenannte Makerspace-Umgebungen beziehungsweise Virtual-Reality-Labore eingerichtet. Dort können Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten der Digitalisierung konkret erproben. Dafür stellte das Kultusministerium Fördermittel zur Verfügung.

„Es ist wichtig, dass sich unsere Schulen über die konkreten Chancen und Möglichkeiten digitaler Technologien für die Unterrichtspraxis informieren können. Die Medienzentren sind (…) die erste Anlaufstelle im Land, um sich Beratung, Unterstützung und neue Impulse für den Unterricht im digitalen Zeitalter zu holen. Wir bieten damit landesweit einen Zugang zu den neuen Möglichkeiten für den Schulunterricht“, sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Das Kreismedienzentrum Tuttlingen und 11 weitere Medienzentren im Land werden mit Hilfe der Fördermittel jeweils einen Makerspace für 3D-Druck einrichten, in dem Schülerinnen und Schüler die Prozesse rund um die 3D-Technologie praktisch erproben können. „Über das Förderprojekt wollen wir Schülerinnen und Schüler mit wichtigen Zukunftstechnologien in Kontakt bringen, die in der Arbeitswelt bereits heute an vielen Stellen eine zentrale Rolle spielen“, so Eisenmann weiter. Mit dem Projekt solle auch das Interesse für Technik geweckt und die MINT- Kompetenz junger Menschen gestärkt werden.

Das Kreismedienzentrum Tuttlingen will insbesondere auch die weibliche Schülerschaft quer durch alle Schularten mit diesem neuen Angebot erreichen. Von der Idee über die Konstruktion bis hin zum Druck - ein spannendes Lernfeld, da ist sich die Leiterin des Medienzentrums Karin Machner sicher. Die Einrichtung der entsprechenden Arbeitsumgebung im KMZ Tuttlingen – gefördert mit Landesmitteln in Höhe von 25 000 EUR– werde in den nächsten Wochen konkrete Gestalt annehmen. Es werde zeitnah über die Fortschritte berichtet.